Um was geht es?

Lange Zeit konnten Menschen mit Behinderungen nicht überall mitmachen. Sie hatten nicht die gleichen Rechte wie alle anderen Menschen.

Man hat Menschen mit Behinderungen lange nicht zugetraut, dass sie selbst über ihr Leben bestimmen können.

Menschen mit Behinderungen müssen gefragt werden.

Denn sie wissen selbst am besten:

• Das ist wichtig für uns.

• So wollen wir leben.

• Diese Hilfen brauchen wir.

Zum Beispiel, wenn neue Gesetze gemacht werden:

Menschen mit Behinderungen sollen bei neuen Gesetzen mitreden können.

Dann werden die Gesetze besser für Menschen mit Behinderungen.

Und die Menschen mit Behinderungen merken:

Sie werden ernst genommen.

Menschen mit Behinderungen sollen mitmachen und mitbestimmen.

Das gilt auch für die Politik.

Politik regelt das Zusammenleben der Menschen in der Gemeinschaft.

Also zum Beispiel in einem Land oder in einer Stadt.

Politiker entscheiden, welche Regeln und Gesetze gelten sollen.

Die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen soll gestärkt werden.

Partizipation ist ein schweres Wort.

Es bedeutet mehrere Sachen: Ein Teil vom Ganzen sein. Sich beteiligen.

Das heißt: mitsprechen, mitmachen, mitbestimmen.

Es ist wichtig herauszufinden, wie man die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen stärken kann.

Deshalb gibt es ein Projekt

Bei einem Projekt arbeiten eine oder mehrere Personen für eine bestimmte Zeit an einem Ziel.

Bei dem Projekt machen mit:

1. Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG).

Das ist eine Gruppe.

Sie vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen.

Viele Selbsthilfevereine machen dort mit.

2. Das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen (ZPE).

Das ist eine Gruppe von Forschern.

Sie arbeiten an der Universität in Siegen.

Sie beschäftigen sich vor allem mit Menschen mit Behinderungen.

3. Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium ist ein Teil der Regierung.

Es bezahlt das Projekt.

Die Mitarbeiter der LAG und vom ZPE schauen sich an:

Welche politischen Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen gibt es?

Eine Interessenvertretung ist eine Gruppe.

Sie vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen.

Was funktioniert gut?

Was sollte verbessert werden?

Dann überlegen sie:

Wie kann die politische Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen in der Kommune gestärkt werden?

Kommune ist ein anderes Wort für Gemeinde oder Stadt.

Menschen mit Behinderungen sollen also in ihrem Wohnort Dinge mitgestalten.