Velbert wagt mehr Partizipation von Menschen mit Behinderungen!

Der Behindertenbeauftragte Bernd Tondorf bespricht mit Vertretern aus der Selbsthilfe, der Politik und der Verwaltung von Velbert, was sich an der politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen verbessern muss.

Der Behindertenbeauftragte Bernd Tondorf bespricht mit Vertretern aus der Selbsthilfe, der Politik und der Verwaltung von Velbert, was sich an der politischen Partizipation von Menschen mit Behinderungen verbessern muss.

Am 3.Juli 2017 trafen sich Menschen aus der Selbsthilfe, aus den Ratsfraktionen und der Verwaltung von Velbert. Thema war: Wie ist die politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in Velbert und was soll verbessert werden?

Verbredet wurden vor Ort u.a. folgende Dinge:

Es wurden konkrete weitere Arbeitstreffen geplant, um ein Konzept für eine verbindliche Struktur für Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen zu erarbeiten. Diese Arbeitstreffen sollen von Anfang an Menschen mit Behinderungen einbeziehen. Die Workshopteilnehmer haben als Ziel geplant, im Frühjahr 2018 dem Rat der Stadt Velbert eine Entwurfsfassung für eine Satzung zur Wahrung der Belange von Menschen mit Behinderungen vorzulegen.

Als Voraussetzung, um sich überhaupt beteiligen zu können, haben die Teilnehmer weiterhin bauliche und sprachliche Barrierefreiheit als Grundlage benannt. So soll ein Katalog erstellt werden, der Aspekte zur Barrierefreiheit definiert und eine Broschüre in leichter Sprache für das Rathaus erstellt werden.

Außerdem soll mehr Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden für bereits bestehende Beteiligungsmöglichkeiten wie dem „Arbeitskreis Inklusion“. Es sollen gezielt Menschen mit Behinderungen einladen werden, sich an dem Arbeitskreis zu beteiligen.