Das Projektziel:

Menschen mit Behinderungen und/ chronischen Erkrankungen sollen in allen Kreisen, Städten und Gemeinde vergleichbare Möglichkeiten haben, sich politisch entsprechend der Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention zu beteiligen und ihre Interessen zu vertreten (entsprechend Artikel 29). Die Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung soll nach § 13 BGG NRW in jeder Kommune in einer Satzung verankert werden.

Dafür ist es erforderlich, dass Prozesse vor Ort initiiert und/ oder Strukturen weiterentwickelt werden. Wir möchten Sie dabei unterstützen,

  1. dort, wo noch keine Form der Interessenvertretung vorhanden ist, partizipative Strukturen von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen zu entwickeln;
  2. dort, wo bereits Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen und/ chronischen Erkrankungen vorhanden sind, diese daraufhin zu überprüfen, inwieweit sie den Anforderungen der UN-BRK bereits gerecht werden oder inwieweit sie weiterzuentwickeln sind.

Das Projektteam möchte durch einen Zukunftsworkshop die Kommunen in NRW dabei begleiten, sich für die Herausforderungen der UN-BRK insbesondere   im Hinblick auf die politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen adäquat aufzustellen und hierzu auf Vorhandenem aufzubauen. Vor allem  Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sollen dabei unterstützt werden, ihre Belange wirksam und selbstbestimmt artikulieren zu können. Dabei soll auf lokal-individuelle Gegebenheiten eingegangen werden.

Durch die Beratungen auf örtlicher Ebene und begleitende Öffentlichkeitsarbeit wird die Bewusstseinsbildung für das Thema „gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen“ gefördert.

Wagen Sie mehr Partizipation!