Unser Angebot

Kernstück des Angebots ist ein Zukunftsworkshop zur Thematik „Politischer Partizipation von Menschen mit Behinderungen/ chronischen Erkrankungen. Der Ablauf folgt mit jeweils individuellen örtlichen Anpassungen dem folgenden Muster:

  • Zur Vorbereitung der Veranstaltung findet eine Vorklärung mit einem/ einer örtlichen Ansprechpartner/in aus dem Bereich der Selbsthilfe und/ oder der Verwaltung/ Politik statt. Dazu gehört die Recherche zur bisherigen Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.
  • Der Zukunftsworkshop selbst kann an einem Tag oder an zwei Terminen im Nachmittagsbereich vor Ort stattfinden. Die Teilnehmerzahl sollte sich in einem arbeitsfähigen Umfang (bis ca. 25 Teilnehmer/innen) bewegen.

Der Zukunftsworkshop orientiert sich an folgenden Eckpunkten:

  1. Einschätzung der gegenwärtigen Situation der Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen in der eigenen Kommune;
  2. Formulierung von Wünschen und Erwartungen für die Beteiligung von Menschen mit       Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen und deren Abgleich mit den Grundsätzen der UN-BRK;
  3. Am Ende der Veranstaltung steht ein Handlungsplan mit Verteilung von konkreten Aufgaben, die von den beteiligten Akteuren in den nächsten sechs Monaten übernommen werden, um die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und/ oder chronischen Erkrankungen auf den Weg zu bringen oder zu verbessern.
  4. Das Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen führt eine Befragung der Teilnehmer/innen des Zukunftsworkshops durch.

Unsere Arbeitsweise und Moderation basiert auf den Empfehlungen zum Projekt ‚Politische Partizipation von Menschen mit Behinderungen in den Kommunen stärken‘, die für eine Veranstaltung erarbeitet wurden.

Ziel ist, während des Zukunftsworkshops auf lokal-spezifische und individuelle Gegebenheiten einzugehen. Insbesondere wird darauf geachtet, dass Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen gemeinsam arbeiten können.

Spezielle Assistenzkosten für Menschen mit Behinderungen, die an der Schulung teilnehmen (wie Fahrt zur Veranstaltung, Unterstützung während der Veranstaltung, leichte Sprache oder Gebärdensprachdolmetschung), können aus Projektmitteln finanziert werden.

Nach dem Zukunftsworkshop und in dem Zeitraum der Umsetzung stehen wir für Sie zur telefonischen Beratung zur Verfügung.

Der Zukunftsworkshop wird allen Kommunen kostenfrei angeboten.

Interesse? Dann lesen hier weiter.