Für diese Ziele setzen wir uns ein

Grundsätzliches

  • Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen Lebensbereichen d.h. das gleichberechtigte
  • Dabeisein der Menschen mit Behinderung von Anfang an, immer und überall.
  • Umsetzung der Behindertengleichstellungsgesetze von Bund (BGG) und des Landes Nordrhein-Westfalen (BGG NRW)
  • Gleichberechtigte Teilhabe
  • Maßnahmen zur Inklusion

Selbstbestimmtes Leben

  • Arbeitgebermodell, selbstgewählte Assistenz im privaten und beruflichen Leben
  • Umsetzung des Persönlichen Budgets
  • Vereinfachung des Verfahrens zum Persönlichen Budget
  • Beratungsleistungen als Teil der Eingliederungshilfe

Mitwirkung an Gesetzesänderungen

  • Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes NRW (BGG NRW), u.a.
    • Politische Teilhabe der Menschen mit Behinderung
    • Verpflichtung zur Barrierefreiheit
  • Änderung der Landesbauordnung (BauO NRW), u.a.
    • eindeutige Vorgaben zur Umsetzung der Barrierefreiheit nicht nur für körperlich Behinderte, sondern auch für Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen;
    • Aufhebung der Unterscheidung „Besucher“ und „Nutzer“;
    • Einführung von Nachweisen, Kontrollen und Sanktionen im Zusammenhang mit den erforderlichen Maßnahmen zur Barrierefreiheit
  • Änderungen im Denkmalschutz:
    • Höhere Wertigkeit der Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit
    • Anerkennung der Belange von Menschen mit Behinderung als im öffentlichen Interesse liegend
  • Änderung des ÖPNV-Gesetzes
    • barrierefreie Fahrzeuge
    • barrierefreie Bahnsteige (z.B. einheitliche Bahnsteighöhe von 76 cm)
  • Änderungen im elektronischen Rechtsverkehr
    • gleichberechtigte Teilhabe- /Teilnahmemöglichkeit durch Menschen mit Behinderungen

Politische Partizipation der Behinderten-Selbsthilfe

  • Flächendeckend
  • Interessenvertretungen der Menschen mit Behinderungen in den Kommunen NRW (Behindertenbeiräte, Arbeitsgemeinschaften)
  • Politische Anerkennung, eindeutige Ausstattung mit Rechten
  • Mitbestimmung

Bürgerrechte

  • Selbstbestimmte Ausübung bürgerlicher Rechte und Pflichten
  • Wahl des Lebensmittelpunkts/des Wohnens
  • Freizügigkeit
  • Zugang zur Justiz

Stellungnahmen, Initiativen und Zielvereinbarungen zur Barrierefreiheit

  • Barrierefreier Landtag
  • Barrierefreie Landschaftsverbände
  • Barrierefreie WDR-Gebäude, einschließlich der Regionalstudios
  • Barrierefreies Landesmuseum/Museen
  • Barrierefreie Landesgartenschauen
  • Barrierefreie Flughäfen
  • Barrierefreie Bahnhöfe, Haltepunkte, Haltestellen
  • Barrierefreier öffentlicher Personennah- und –fernverkehr
  • Barrierefreie Verwaltungsgebäude
  • Barrierefreier öffentlicher Straßen- und Verkehrsraum
  • Barrierefreier Wohnraum
  • Barrierefreie Schulen – Hochschulen
  • Barrierefreie Kultur- und Freizeiteinrichtungen
  • Barrierefreie Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken, Therapie- und Rehabilitationseinrichtungen
  • Barrierefreier Tourismus
  • Barrierefreies NRW: Bestandsaufnahme öffentlich zugänglicher Gebäude, Auszeichnungen mit einem Signet „NRW barrierefrei“
  • Barrierefreiheit als Fach für Studierende der Architektur und Fort- und Weiterbildung für Architekten

Gesundheit

  • Ausbau der Kooperation von Ärzten und Selbsthilfegruppen
  • Ausbau der Selbsthilfeförderung
  • Ausbau von Spezialambulanzen für Menschen mit einer seltenen chronischen Krankheit
  • Ausbildung der Akteure im Gesundheitswesen im Umgang mit Menschen mit Behinderungen
  • Erweiterung der Patientenrechte
  • Freie Arztwahl
  • Für Barrierefreiheit in den Einrichtungen der Gesundheitsversorgung
  • Für eine adäquate Kommunikation mit älteren Patienten
  • Für eine bessere psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung
  • Für eine bessere Versorgung psychisch kranker Kinder
  • Für mehr Schmerzambulanzen
  • Krankenhaustagebuch
  • Patientenuniversität
  • Patientenverfügung
  • Qualitätssicherung
  • Selbstbewusste, aufgeklärte Patienten
  • Stärkung der Patientenbeteiligung
  • Verbesserung der Arzt-Patienten-Beziehung
  • Verbesserung der Kooperation von ambulanter und stationärer Versorgung
  • Vermeidung von Infektionen im Krankenhaus
  • Versorgung alter, dementer und depressiver Menschen

Medien

  • Barrierefreie Medien (Untertitelung, Audiodeskription, Gebärdensprachdolmetschung)
  • Menschenwürdige und achtungsvolle Darstellung der Menschen mit Behinderung
  • Gleichberechtigte Teilhabe

Schule

  • Inklusive Schule, Änderung der Schulgesetze
  • Kleine Klassen
  • Mobbing-Prävention
  • Nachteilsausgleiche
  • Individuelle und qualitätsgesicherte Förderung
  • Schulen ohne Barrieren
  • Übergang Schule – Beruf
  • Verbesserte ergänzende Lehreraus- und Fortbildung unter dem Blickwinkel der Schüler mit Beeinträchtigungen
  • Wahlmöglichkeiten zwischen inklusivem Unterricht (Regelschule) und Förderunterricht
  • Wahlrecht der Eltern

Hochschule

  • Inklusive Hochschule
    • Zugänglichkeit und Nutzbarkeit für alle Studierenden
    • Nachteilsausgleiche für Studierende mit Behinderung
  • Arbeit
  • Barrierefreie Arbeitsplätze
  • Arbeitsassistenz
  • Erhöhung der Beschäftigungsquote
  • Selbsthilfefirmen

LAG-Fachkonferenzen

  • Die Meinungsbildung und Positionierung der LAG-Mitglieder zu den Bedarfen der Menschen mit Behinderung in den genannten Bereichen erfolgt in den LAG-internen Fachkonferenzen (Schule/Ausbildung; Gesundheit, Selbsthilfe, Ethik; Örtliche Interessenvertretungen; Bauen, Wohnen, Verkehr). Dort werden die Themen zusammengetragen, gebündelt und formuliert, um sie als gemeinsame Interessen gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten.